1 wellige Faltkartons

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Faltkarton 217x170x110mm weiß, 1-wellig

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1-wellige Faltkartons

Was ist eigentlich ein Faltkarton, und wieso hat er überhaupt Wellen?

Versandkartons für den Paket- und Warentransport werden fast ausschließlich aus Wellpappe hergestellt.
Wellpappe, das sind bei K6+artonagen im einfachsten Fall 3 Lagen sehr kräftiges Papier, die übereinander verleimt werden. Der Punkt dabei ist: Die mittlere Lage erhält maschinell eine starke Wellenprägung, die je nach Karton mehrere Millimeter hoch sein kann. Diese Welle, die zwischen die beiden glatten Papierschichten geklebt wird, ist es, die der Wellpappe ihre hohe Steifigkeit und Belastbarkeit verleiht - und die viel höher ist, als würde man die 3 Papierlagen einfach so miteinander verbinden!

Einwellige Pappkartons (der Name verrät, dass es auch Wellpappe mit 2 oder sogar 3 gewellten Schichten gibt) machen das Groß der im Umlauf befindlichen Verpackungskartons für den Versand aus.
Sie sind leicht, günstig, stabil, und für alle leichten bis mittelschweren Waren geeignet. Die Angaben der Hersteller bezüglich der Belastbarkeit sind zwar oft höher, in der Praxis werden diese Versandkartons aber meist nur für eine Beladung bis ca. 10kg verwendet. Das entspricht in etwa auch dem zulässigen Gewicht der meisten Paketdienste, bevor man Sperrgut-Aufschlag bezahlen muss. Falls die 10kg nicht ausreichen, sollte man besser zu einem 2-welligen Karton greifen.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Versandkarton und einem Faltkarton?

Im Grunde gibt es keinen!
Der Begriff Faltkarton bedeutet lediglich, dass die Verpackung nicht verwendungsfertig ausgeliefert wird, sondern - mit offenem Boden und Deckel - flach zusammengefaltet. Man macht das, um beim Transport und bei der Lagerhaltung Platz zu sparen.
Zum Bestücken des Versandkartons mit Ware muss der Karton dann schnell aufgefaltet und der Boden zunächst mit Klebeband gesichert werden. Dann kommt die Ware hinein, der Deckel wird verschlossen, und schon kann das Paket in den Versand!
Es gibt übrigens auch Kartons, bei denen man den Boden nicht explizit verschließen muss, sondern die sofort nach dem Auffalten einsatzbereit sind. Die nennt man dann sinnigerweise Automatikkarton oder auch 'Karton mit automatischem Boden'. Diese Verpackungen sparen Zeit beim Einpacken, dafür sind sie natürlich etwas teurer.

Die Kartons in dieser Kategorie werden fast durchweg nach dem FEFCO-Standard 0201 gefaltet.
Sie werden jetzt denken: FEFCO? Was ist das nun schon wieder?
Nun, es gibt bekanntlich viele Wege, die nach Rom führen - und genau so viele Wege, einen Karton zu falten. Abhängig von Größe, Form und Bauart müssen unterschiedliche Falt-Schemata verwendet werden, um die Verpackung einerseits möglichst platzsparend transportieren zu können, andererseits das Aufstellen aber so einfach wie möglich zu gestalten.
Und wie für alles andere in der EU gibt es auch dafür eine gültige Norm - die FEFCO. Für Privatkunden eher unwichtig, hilft sie kommerziellen Versandanbietern abzuschätzen, welche zusätzlichen Verpackungsmaterialen wie z.B. Klebeband oder Umreifungsband gebraucht werden; und auch, wie viel Zeit das Vorbereiten eines Versandkartons am Packtisch benötigt. Für einen Online-Händler mit hohem Versandaufkommen sind diese Angaben in vielerlei Hinsicht wichtig, denn sie beinflussen sowohl die Kalkulation der Betriebsmittel als auch die Terminierung von Waren. Wer nur gelegentlich im privaten Umfeld Pakete versendet, muss sich darüber natürlich keinen Kopf machen.

Wie gut schützen einwellige Versandkartons?

So gut, wie es das verwendete Polstermaterial zulässt!
Kartonagen aus einlagiger Wellpappe halten einiges an Schlägen oder Stürzen aus. Aber die wird keine mechanisch empfindliche Ware überleben, wenn man sie einfach lose in den Karton legt! Eine gute Polsterung, die verhindert, dass die eingelegten Güter im Karton herumrutschen oder gar gegen die Paketinnenseite schlagen können, ist bei einem Versandkarton unerlässlich. Dafür gibt es zahlreiche Lösungen: Von Packpapier (Profis verwenden Schrenzpapier von der Rolle) über die bekannte Luftpolsterfolie oder Verpackungschips bis hin zu den sogenannten AirCushions, die vor allem bei Produkten verwendet werden, die selbst einen eigenen Umkarton haben.

Egal, ob einwellige oder zweiwellige Faltkartons - Polstern ist pflicht!